Ankerbeispiel


04.07.2021 00:37
Induktives und deduktives Codieren Sozialwissenschaftliche
und deduktives Codieren. Mayring, Philipp (2010 Qualitative Inhaltsanalyse. Glser und Laudel (2010) sehen dieses Verfahren problematisch: Die Anwendung eines geschlossenen Kategoriensystems und die darin enthaltene Standardisierung fr Hufigkeitsanalysen machen es jedoch unmglich, den Texten die komplexen Informationen zu entnehmen, die wir fr die Aufklrung von Kausalmechanismen brauchen. In einem Interviewleitfaden Fragen formuliert wurden, die nicht eindeutig einer Theorie zuzuordnen sind, nun aber die Grundlage fr eine Kategorie bilden? Beispielsweise dann, wenn beim deduktiven Vorgehen der strukturierenden Inhaltsanalyse Textstellen keiner Kategorie zugeordnet werden knnen. So sprechen sie von Variablen, wenn Mayring von Kategorien spricht und verwenden extrahieren, wenn Mayring kodieren verwendet (Glser/Laudel 2010,.

Fragen des Interviewleitfadens aus Alltagsbeobachtungen generiert wurden. Dann knnen diese bisher nicht kodierten Textstellen mittels zusammenfassender Inhaltsanalyse induktiv kodiert werden, um aus dem Material heraus Kategorien zu entwickeln. Wenn das Verfahren der strukturierten Inhaltsanalyse durchgefhrt wird handelt es sich um ein deduktives Vorgehen, auch dann wenn.B. Sie pldieren deshalb dafr, die vorhandenen vielfltigen Informationen aus dem Material zu extrahieren, ohne starre Festlegung auf Ordinalskalen. Aufl., Weinheim.a.: Beltz. Zur Unterscheidung von induktiv und deduktiv hier eine etwas hemdsrmelige aber vielleicht hilfreiche Regel: Bei einer Forschungsarbeit (hier sind ausdrcklich auch Seminar- und Abschlussarbeiten gemeint) sollten Sie sich im Vorfeld ausfhrlich mit dem Thema der Arbeit beschftigt haben, inklusive einer umfangreichen Sichtung der existierenden Literatur. In einem Forschungsprojekt knnen auch beide Verfahren, also strukturierende und zusammenfassende Inhaltsanalyse durchgefhrt werden.

Entsprechend hat er diese Herangehensweise zur zusammenfassenden Inhaltsanalyse weiterentwickelt (Mayring 2010). Qualitative Inhaltsanalyse nach Glser und Laudel. Auch dann, wenn Kategorien, die aus dem Material entstehen im Verlauf der Analyse einer Theorie zugeordnet werden knnen bzw. Das Kategoriensystem ist entsprechend bereits vor dem Kodieren aus einer oder mehreren Theorien bzw. Forum, qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 1 (2).

Forschen im Praxismesester (2014 Qualitative Inhaltsanalyse, Blogpost: glser, Jochen und Laudel, Grit (2010 Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse. Da Glser und Laudel den Unterschied zum Vorgehen von Mayring (und der quantitativen Inhaltsanalyse) aufzeigen wollen, verwenden sie in ihrem Buch differente Begrifflichkeiten. Diese Form des Kodierens entwickelte Mayring (2010) zur strukturierten Inhaltsanalyse weiter. In der Qualitativen Inhaltsanalyse kann das Datenmaterial induktiv, deduktiv oder induktiv-deduktiv ausgewertet werden. Glser und Laudel (2010) schlagen vor deduktive und induktive Vorgehensweisen grundstzlich miteinander zu kombinieren. Zudem findet eine stndige Anpassung der Ausprgungen statt. Wird nun das Material kodiert, knnen die Kategorien angepasst werden und ebenso induktiv neue Kategorien generiert werden.

Wenn diese dann als Kategorien durch Kodierregeln in die Auswertung aufgenommen werden, handelt es sich dabei um deduktives Kodieren, auch wenn die Kategorien hier nicht theoretisch abgeleitet wurden. Diese Kategorien erhalten Indikatoren, also Regeln, die eine klare Zuordnung zu der Kategorie ermglichen (was Mayring als Kodierregeln bezeichnet). Hierzu noch eine kurze Erluterung: Das Verfahren der qualitativen Inhaltsanalyse wurde von Mayring entwickelt, um qualitatives Material in quantitative Daten umzuwandeln. Literatur und Links zu anderen Blogbeitrgen zu diesem Thema. Wenn das Verfahren der zusammenfassenden Inhaltsanalyse durchgefhrt wird handelt es sich um ein induktives Vorgehen. Eine theoretische Rahmung entsteht.

Im Kodieralltag ist diese scheinbar klare Unterscheidung aber oftmals weniger klar. Unter deduktiver Kategorienentwicklung versteht Mayring (2000) die Kodierung mittels theoretisch begrndeter Auswertungsaspekte (Paragraph 13). Hierzu verwendet Mayring Ordinalskalen, um beispielsweise Ausprgungen wie schwach, mittel und stark zu generieren und das Material entsprechend zu kodieren. Fazit, wie aufgezeigt unterscheidet sich das Vorgehen bei der qualitativen Inhaltsanalyse vor allem im Hinblick auf die Verwobenheit von induktivem und deduktiven Kodieren. Wohingegen die Kategorien beim deduktiven Kodieren aus einer oder mehreren Theorien, sowie empirischen Studien abgeleitet sind. Nachdem das Material erhoben wurde knnen Sie deshalb davon ausgehen, dass Aspekte aus dem Material, die fr Sie neu erscheinen und die Sie nicht in Zusammenhang mit Ihrem (theoretischen) Wissen bringen knnen, induktive Kategorien sind. Das beinhaltet auch eine umfassende Beschftigung mit mglichen Theorien, die im Zusammenhang mit dem zu untersuchenden Gegenstand stehen. Zur Vergleichbarkeit und Vereinfachung fr diesen Blogbeitrag verbleibe ich an dieser Stelle bei den Begrifflichkeiten Kategorie und kodieren, um die Verwirrung zu minimieren. Unter induktiver Kategorienentwicklung versteht Mayring (2000) die Entwicklung eines Kategoriensystems aus dem Material heraus, das sich an systematischen Reduktionsprozessen orientiert (Paragraph 10).

Bei der Extraktion werden zunchst deduktive Kategorien aus der Theorie abgeleitet, indem eine theoretische Analyse des Problems/Gegenstandes stattfindet und daraus die Kategorien abgeleitet werden (Glser/Laudel 2010). Mayring, Philipp (2000 Qualitative Inhaltsanalyse 28 Abstze. Bei Mayring besteht entsprechend die Unterscheidung zwischen induktiver und deduktiver Herangehensweise in dem regelgeleiteten Vorgehen. Bei der Mischform des induktiv-deduktiven Kodierens werden beide Formen von Kategorien verwendet. Induktiv meint dabei, dass die verwendeten Kategorien aus dem Material heraus entstehen. Solche Fragen werden im Weiteren diskutiert, whrend induktives und deduktives Kodieren anhand der Varianten der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2000, 2010) und Glser/Laudel (2010) vorgestellt werden. Bereits durchgefhrter Studien oder Literatur abgeleitet und die Zuordnung der Textstellen zu den Kategorien erfolgt anhand festgelegter Kodierregeln (Mayring 2000, Paragraph 15). Ist dies dann induktives oder deduktives Kodieren?

Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring, in seinem Artikel von 2000 beschreibt Mayring zunchst zwei Verfahren der Herangehensweise: die induktive Kategorienentwicklung und die deduktive Kategorienentwicklung.

Ein, ankerbeispiel wre dann.B. Eine Textstelle aus einem Interview, die genau diese theoretische Annahme (Soziologie Aufsteigerfach) zeigt. Das Vorgehen bei der Codierung ist dabei systematisch, indem Du das Interview durchgehst und die einzelnen Textstellen (Sinneinheiten) den deduktiven Kategorien zuordnest. Lernumgebungen in einem modernen Mathematikunterricht bieten offene und reichhaltige (selbstdifferenzierende) Aufgaben, durch die alle Schlerinnen auf ihrem individuellen Niveau an einer gemeinsamen Aufgabenstellung arbeiten knnen. Ihr Vorteil: sie ermglichen eigene Lsungswege auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Lernumgebungen knnen mit oder ohne Lernmaterialien bzw. Dieser variiert nach dem persnlichen Einsatz des Studenten.

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